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business-card-scanner/CLAUDE.md
Lucas Orth ab993e98e1 Visitenkarten-Scanner: Stapelscan, Extraktion, Übersicht, vCard-Export
Selbst gehostete PWA, die Visitenkarten von einem Foto freistellt, ausliest
und als Kontakt bereitstellt.

- Stapelscan: OpenCV findet die Kartenrechtecke über mehrere Binärmasken,
  entzerrt sie perspektivisch und schneidet sie einzeln aus. Ohne Fund gilt
  das ganze Foto als eine Karte.
- Extraktion: ein Aufruf je Zuschnitt an das Vision-Modell mit
  JSON-Schema. Kein vorgeschaltetes OCR - das würde Layout und
  Schriftgrößen wegwerfen, aus denen die Feldzuordnung entsteht.
- Metadaten: Aufnahmezeit und GPS aus den EXIF-Daten des Fotos, Ortsname
  über Nominatim, Browserstandort nur als Rückfallebene.
- Übersicht mit Volltextsuche und Filtern, Detailansicht mit Korrekturmaske.
- Notizfeld je Karte, Erinnerungen per Mail inklusive Nachholen verpasster
  Termine nach einem Neustart.
- vCard 3.0 einzeln und als Sammeldatei, Karte gilt danach als exportiert.
- Anmeldung über ein Passwort, Sitzung als signiertes Cookie.
- Deployment per Tag-Push nach den Konventionen in DEPLOY.md.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-06 11:45:56 +02:00

126 lines
4.8 KiB
Markdown

# CLAUDE.md
Behavioral guidelines to reduce common LLM coding mistakes. Merge with project-specific instructions as needed.
**Tradeoff:** These guidelines bias toward caution over speed. For trivial tasks, use judgment.
## 1. Think Before Coding
**Don't assume. Don't hide confusion. Surface tradeoffs.**
Before implementing:
- State your assumptions explicitly. If uncertain, ask.
- If multiple interpretations exist, present them - don't pick silently.
- If a simpler approach exists, say so. Push back when warranted.
- If something is unclear, stop. Name what's confusing. Ask.
## 2. Simplicity First
**Minimum code that solves the problem. Nothing speculative.**
- No features beyond what was asked.
- No abstractions for single-use code.
- No "flexibility" or "configurability" that wasn't requested.
- No error handling for impossible scenarios.
- If you write 200 lines and it could be 50, rewrite it.
Ask yourself: "Would a senior engineer say this is overcomplicated?" If yes, simplify.
## 3. Surgical Changes
**Touch only what you must. Clean up only your own mess.**
When editing existing code:
- Don't "improve" adjacent code, comments, or formatting.
- Don't refactor things that aren't broken.
- Match existing style, even if you'd do it differently.
- If you notice unrelated dead code, mention it - don't delete it.
When your changes create orphans:
- Remove imports/variables/functions that YOUR changes made unused.
- Don't remove pre-existing dead code unless asked.
The test: Every changed line should trace directly to the user's request.
## 4. Goal-Driven Execution
**Define success criteria. Loop until verified.**
Transform tasks into verifiable goals:
- "Add validation" → "Write tests for invalid inputs, then make them pass"
- "Fix the bug" → "Write a test that reproduces it, then make it pass"
- "Refactor X" → "Ensure tests pass before and after"
For multi-step tasks, state a brief plan:
```
1. [Step] → verify: [check]
2. [Step] → verify: [check]
3. [Step] → verify: [check]
```
Strong success criteria let you loop independently. Weak criteria ("make it work") require constant clarification.
---
**These guidelines are working if:** fewer unnecessary changes in diffs, fewer rewrites due to overcomplication, and clarifying questions come before implementation rather than after mistakes.
---
# Projekthinweise
## Sprache
Code-Kommentare, Docstrings, Oberflaeche und Commit-Nachrichten auf Deutsch.
Bezeichner im Code auf Englisch.
## Deployment
Diese App wird per Tag-Push deployt, nicht manuell hochgeladen. Die
verbindlichen Konventionen stehen in **DEPLOY.md**. Vor Aenderungen an
`Dockerfile`, `docker-compose.yml` oder `.gitea/workflows/` dort nachsehen.
Kurzfassung der Regeln, die man leicht bricht:
- Kein `ports:` im Compose. Der Proxy erreicht den Container ueber das Netz
`nginx-proxy-manager_default` unter seinem `container_name`.
- `name:` im Compose ist Pflicht (fester Projektname), sonst legt der CI-Job
einen zweiten Stack an.
- Keine relativen Bind-Mounts. Compose laeuft im Job-Container, der Pfad zeigt
auf dem Host ins Leere. Persistente Daten in named volumes mit festem `name:`.
- Healthcheck ist Pflicht, der Deploy nutzt ihn als Gate. Hier zeigt er auf
`/healthz`. Abweichung von der Vorlage: `python -c` statt `node -e`, weil das
Image kein Node enthaelt.
- Secrets kommen aus dem Repo-Secret `DOTENV`, nie in die Compose-Datei.
- Tests laufen im Workflow **vor** dem Deploy-Schritt.
## Entscheidungen, die nicht aus dem Code hervorgehen
**Kein separater OCR-Schritt.** Das Kartenbild geht direkt an das
Vision-Modell. Tesseract vorzuschalten wuerde Layout und Schriftgroessen
wegwerfen - genau die Information, aus der die Feldzuordnung entsteht.
**OpenCV macht die Geometrie, das Modell den Inhalt.** Bounding Boxes vom
Modell zu erfragen waere naheliegend, ihre Koordinaten sind aber zu ungenau
fuer saubere Zuschnitte. Umgekehrt kann OpenCV nichts lesen.
**Das ganze Stapelfoto in einem Aufruf funktioniert nicht.** Die API skaliert
grosse Bilder herunter; jede Karte landet dann bei ein paar hundert Pixeln
Breite, und Telefonnummern in 7-Punkt-Schrift sind darin nicht mehr lesbar.
Deshalb ein Aufruf je Zuschnitt.
**EXIF schlaegt Browserstandort.** Der Zeitpunkt und Ort des Fotos sind
verlaesslicher als die des Uploads.
**Serverseitige Speicherung statt Offline-First.** Es gibt ohnehin einen
Server (fuer den API-Schluessel), damit ist SQLite plus Bilder auf der Platte
einfacher als IndexedDB mit Synchronisation.
**Die 180-Grad-Lage einer Karte ist geometrisch nicht bestimmbar.** Bleibt die
Extraktion leer, wird einmal gedreht nachgefasst.
## Modellwahl
Standard ist `claude-opus-5`, ueberschreibbar per `ANTHROPIC_MODEL`. Die
Extraktion laeuft mit `output_config.effort: "low"` - reines Ablesen, keine
Denkarbeit - und mit strukturiertem JSON-Schema statt freiem Text.