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Kaltakquise per Brief ist in Deutschland erlaubt, auch ohne vorherige Einwilligung. Das unterscheidet den Brief von Telefon, E-Mail und Fax, für die bei der Kontaktaufnahme strenge Regeln gelten. Wer Unternehmen gezielt anschreiben will, hat mit dem Brief einen Kanal, der rechtlich offen ist und im Posteingang kaum Konkurrenz hat.

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Warum funktioniert Kaltakquise per Brief?

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Ein Brief wird geöffnet. Wir nutzen handgeschriebene Briefe auch für unsere eigene Akquise, und fast jeder davon wird aufgemacht. Was danach passiert, hängt allein am Inhalt.

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Der Vergleich mit anderen Kanälen erklärt das. Eine Nachricht auf LinkedIn oder Xing steht zwischen Dutzenden anderen Anfragen. Eine E-Mail landet oft im Werbeordner oder darf gar nicht erst verschickt werden. Ein Umschlag mit handschriftlicher Adresse liegt dagegen auf dem Schreibtisch und sieht nach persönlicher Post aus. Für die Neukundengewinnung im B2B zählt dieser erste Moment mehr als jeder Betreff.

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Dazu kommt die Haltung des Empfängers. Wer einen Brief in Handschrift öffnet, rechnet mit etwas Persönlichem und liest die ersten Zeilen aufmerksamer als eine Mail. Diesen Vorschuss können Sie nutzen oder verspielen. Klingt der Text nach drei Sätzen wie ein Prospekt, landet er im Papierkorb wie jeder Prospekt.

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Ein weiterer Vorteil ist die Ruhe. Ein Brief verlangt keine sofortige Antwort, er bleibt liegen, wandert manchmal an einen Kollegen weiter oder in die Wiedervorlage. Viele Rückmeldungen auf Akquisebriefe kommen deshalb erst nach ein bis zwei Wochen.

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Ist Kaltakquise per Brief erlaubt?

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Keine Rechtsberatung: Dieser Beitrag gibt den Stand unserer Praxiserfahrung wieder und ersetzt keine Rechtsberatung. Für verbindliche Auskünfte zu Ihrem konkreten Fall wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

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Stand der Rechtslage: September 2026.

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Maßgeblich ist das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Nach § 7 Abs. 1 UWG ist eine geschäftliche Handlung unzulässig, durch die ein Marktteilnehmer in unzumutbarer Weise belästigt wird. Das gilt laut Gesetz \"insbesondere für Werbung, obwohl erkennbar ist, dass der angesprochene Marktteilnehmer diese Werbung nicht wünscht.\"

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Für Telefon, E-Mail und Fax nennt § 7 Abs. 2 UWG feste Fälle, in denen Werbung ohne Einwilligung immer als Belästigung gilt. Der Brief gehört nicht dazu. Unzulässig wird Briefwerbung erst, wenn der Empfänger ihr erkennbar widersprochen hat, oder wenn ein Verbraucher trotzdem hartnäckig angeschrieben wird.

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KanalKaltakquise B2BKaltakquise bei Verbrauchern
Brief per Posterlaubt, solange kein Widerspruch vorliegterlaubt, solange kein Widerspruch vorliegt
Telefonnur mit mutmaßlicher Einwilligungnur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung
E-Mail, Faxnur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligungnur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung
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Ein Widerspruch muss ernst genommen werden. Das Landgericht Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 28. Februar 2019 (Az. 2-03 O 337/18) einen Werbebrief an eine Verbraucherin als unzulässig bewertet, die vorher widersprochen hatte. Unternehmen brauchen deshalb eine Sperrliste, die zuverlässig verhindert, dass Widersprechende erneut Post bekommen. Verstöße können Abmahnungen nach sich ziehen.

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Dazu kommt der Datenschutz, sobald Sie Namen von Personen verwenden, auch bei Ansprechpartnern in Firmen. Die DSGVO hält in Erwägungsgrund 47 fest, dass Direktwerbung als berechtigtes Interesse gelten kann. Nach Art. 21 DSGVO darf jeder Empfänger der Werbung widersprechen, und auf dieses Recht müssen Sie getrennt von anderen Informationen hinweisen. Bei gekauften Adressen verlangt Art. 14 DSGVO zusätzlich eine Information über die Herkunft der Daten, laut Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz spätestens mit der ersten Werbesendung. Mehr dazu steht im Beitrag zu [ratgeber_link slug=\"dsgvo-briefwerbung\"]DSGVO und Werbewiderspruch bei Briefwerbung[/ratgeber_link].

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Ab wann lohnt sich Kaltakquise per Brief?

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Stichhaltig wird eine Aussendung ab etwa 200 Briefen. Darunter bleibt das Ergebnis zu sehr vom Zufall abhängig, um daraus etwas über Zielgruppe und Text zu lernen.

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Wichtiger als die Menge ist der Wert eines neuen Kunden. Bei einer Dienstleistung, einem Auftrag über mehrere tausend Euro oder einem Vertrag mit Laufzeit trägt ein einziger Neukunde die ganze Aktion. Bei Niedrigpreisprodukten sieht das anders aus. Wenn Ihr Produkt 2 € kostet, ist ein handgeschriebener Brief überdimensioniert. Hier raten wir von Kaltakquise per Brief ab.

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Auch bei sehr großen, unscharfen Verteilern ist der handgeschriebene Brief das falsche Werkzeug. Wer 20.000 Haushalte oder Firmen ohne Auswahl erreichen will, fährt mit gedruckter Werbepost günstiger. Die Handschrift entfaltet ihre Wirkung erst, wenn der Empfänger merkt, dass der Brief ihn persönlich meint.

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Gut geeignet ist der Brief für Vertrieb mit klar umrissener Zielgruppe: Geschäftsführer einer Branche in Ihrer Region, Einkäufer bestimmter Firmengrößen, Praxen, Kanzleien, Handwerksbetriebe. Je genauer Sie wissen, wen Sie anschreiben, desto persönlicher wird die Ansprache, und desto weniger Briefe brauchen Sie.

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Recherchieren Sie vor der Aussendung pro Firma den richtigen Menschen. Ein Brief an \"die Geschäftsleitung\" wirkt wie Massenpost, ein Brief an Frau Becker mit Bezug auf ihren letzten Messeauftritt nicht. Wer Unternehmer oder Entscheider direkt kontaktieren will, findet Namen und Funktion oft im Impressum, auf der Firmenseite oder in Branchenverzeichnissen.

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Planen Sie außerdem, wie Sie mit Rückmeldungen umgehen. Neue Kunden entstehen selten aus dem Brief allein, sondern aus dem Gespräch danach. Legen Sie vorher fest, wer Anrufe annimmt, wer nachfasst und wer Widersprüche in die Sperrliste einträgt. Wer auf Wunsch nicht mehr angeschrieben werden will, darf keine weitere Post bekommen, sonst würden Sie ihn belästigen.

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So bauen Sie den Akquisebrief auf.

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Ein Akquisebrief klingt wie ein Brief und nicht wie ein Prospekt. Wer zu werblich schreibt, verspielt den Vorteil der Handschrift in den ersten zwei Zeilen.

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Wie Sie Länge und Aufbau im Detail festlegen, zeigt der Beitrag [ratgeber_link slug=\"akquisebrief-schreiben\"]Akquisebrief schreiben[/ratgeber_link]. Ein einzelner Brief ist selten das Ende. Ein Anruf ein paar Tage später hat eine ganz andere Ausgangslage, wenn der Empfänger Ihren Brief schon in der Hand hatte. Wie Sie Brief, Anruf und Mail sinnvoll takten, beschreibt der Beitrag zur [ratgeber_link slug=\"follow-up-sequenz-brief-anruf-mail\"]Follow-up-Sequenz[/ratgeber_link]. Für telefonische Kontaktaufnahme und Telefonakquise gelten dabei die Regeln aus der Tabelle oben.

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Was kostet Kaltakquise per Brief?

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Ein handgeschriebener Brief kostet bei uns ab [skrift_preis key=\"briefe\" ab=\"1\" brutto=\"1\"] pro Stück inkl. 19 % MwSt. Dazu kommen Umschlag und Porto, wenn wir für Sie versenden. Wir schreiben mit echtem Kugelschreiber, ab 1 Stück, und liefern zwischen Freigabe und Versand in 3 bis 5 Werktagen.

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Ihre Auflage rechnen Sie im Konfigurator auf der Seite zu handgeschriebenen Businessbriefen durch. Für eine kurze Erinnerung nach dem Brief eignet sich eine handgeschriebene Postkarte. Welche Posten im Einzelnen anfallen, steht im Beitrag [ratgeber_link slug=\"was-kosten-handgeschriebene-briefe\"]Was kosten handgeschriebene Briefe[/ratgeber_link].

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Kaltakquise per Brief ist in Deutschland erlaubt, auch ohne vorherige Einwilligung. Das unterscheidet den Brief von Telefon, E-Mail und Fax, für die bei der Kontaktaufnahme strenge Regeln gelten. Wer Unternehmen gezielt anschreiben will, hat mit dem Brief einen Kanal, der rechtlich offen ist und im Posteingang kaum Konkurrenz hat.

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Warum funktioniert Kaltakquise per Post im B2B?

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Ein Brief wird geöffnet. Wir nutzen handgeschriebene Briefe auch für unsere eigene Akquise, und fast jeder davon wird aufgemacht. Was danach passiert, hängt allein am Inhalt.

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Der Vergleich mit anderen Kanälen erklärt das. In Business-Netzwerken wie LinkedIn und Xing steht Ihre Nachricht zwischen Dutzenden anderen Anfragen, oft von Anbietern mit fast demselben Text. Eine E-Mail landet oft im Werbeordner oder darf gar nicht erst verschickt werden. Ein Umschlag mit handschriftlicher Adresse liegt dagegen auf dem Schreibtisch und sieht nach persönlicher Post aus. Für die Neukundengewinnung im B2B zählt dieser erste Moment mehr als jeder Betreff. Kaltakquise im B2B per Telefon ist dagegen rechtlich heikel, und die Kaltakquise per E-Mail ist ohne Einwilligung bis auf eine enge Ausnahme unzulässig.

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Dazu kommt die Haltung des Empfängers. Wer einen Brief in Handschrift öffnet, rechnet mit etwas Persönlichem und liest die ersten Zeilen aufmerksamer als eine Mail. Diesen Vorschuss können Sie nutzen oder verspielen. Klingt der Text nach drei Sätzen wie ein Prospekt, landet er im Papierkorb wie jeder Prospekt.

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Ein weiterer Vorteil ist die Ruhe. Ein Brief verlangt keine sofortige Antwort, er bleibt liegen, wandert manchmal an einen Kollegen weiter oder in die Wiedervorlage. Viele Rückmeldungen auf Akquisebriefe kommen deshalb erst nach ein bis zwei Wochen.

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Ist Kaltakquise verboten? Was § 7 UWG für Brief, Telefon und Fax regelt.

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Keine Rechtsberatung: Dieser Beitrag gibt den Stand unserer Praxiserfahrung wieder und ersetzt keine Rechtsberatung. Für verbindliche Auskünfte zu Ihrem konkreten Fall wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

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Stand der Rechtslage: September 2026.

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Maßgeblich ist das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Nach § 7 Abs. 1 UWG ist eine geschäftliche Handlung unzulässig, durch die ein Marktteilnehmer in unzumutbarer Weise belästigt wird. Das gilt laut Gesetz \"insbesondere für Werbung, obwohl erkennbar ist, dass der angesprochene Marktteilnehmer diese Werbung nicht wünscht.\"

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Für Telefon, E-Mail und Fax nennt § 7 Abs. 2 UWG feste Fälle, in denen Werbung ohne Einwilligung immer als unzumutbare Belästigung gilt. Werbeanrufe bei Verbrauchern brauchen eine vorherige ausdrückliche Einwilligung, im B2B-Bereich reicht bei Telefonanrufen ein mutmaßliches Interesse des Adressaten. Werbung mit elektronischer Post ist ohne Einwilligung nur in der engen Ausnahme des § 7 Abs. 3 UWG erlaubt, etwa an Bestandskunden für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen. Werbung per Post gehört nicht zu diesen Fällen. Unzulässig wird Briefwerbung erst, wenn der Empfänger ihr erkennbar widersprochen hat, oder wenn ein Verbraucher trotzdem hartnäckig angeschrieben wird.

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KanalKaltakquise B2BKaltakquise bei Verbrauchern
Brief per Posterlaubt, solange kein Widerspruch vorliegterlaubt, solange kein Widerspruch vorliegt
Telefonnur mit mutmaßlicher Einwilligungnur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung
E-Mail, Faxnur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligungnur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung
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Ein Widerspruch muss ernst genommen werden. Das Landgericht Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 28. Februar 2019 (Az. 2-03 O 337/18) einen Werbebrief an eine Verbraucherin als unzulässig bewertet, die vorher widersprochen hatte. Unternehmen brauchen deshalb eine Sperrliste, die zuverlässig verhindert, dass Widersprechende erneut Post bekommen. Verstöße können Abmahnungen nach sich ziehen. Wer dagegen Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern ohne Einwilligung betreibt, begeht nach § 20 UWG eine Ordnungswidrigkeit, die Geldbuße kann bis zu 300.000 Euro betragen. Beim Brief droht kein solches Bußgeld, ein Verstoß gegen einen Widerspruch bleibt aber abmahnfähig.

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Ein Aufkleber am Briefkasten wie \"Keine Werbung\" richtet sich vor allem gegen unadressierte Wurfsendungen. Bei persönlich adressierten Briefen zählt vor allem ein Widerspruch, den der Empfänger Ihnen als Absender gegenüber erklärt hat. Werbung muss außerdem als Werbung erkennbar sein.

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Dazu kommt der Datenschutz, sobald Sie Namen von Personen verwenden, auch bei Ansprechpartnern in Firmen. Die DSGVO hält in Erwägungsgrund 47 fest, dass Direktwerbung als berechtigtes Interesse gelten kann. Nach Art. 21 DSGVO hat jeder Empfänger ein Widerspruchsrecht gegen Werbung, und auf dieses Recht müssen Sie getrennt von anderen Informationen hinweisen. Bei gekauften Adressen verlangt Art. 14 DSGVO zusätzlich eine Information über die Herkunft der Daten, laut Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz spätestens mit der ersten Werbesendung. Mehr dazu steht im Beitrag zu [ratgeber_link slug=\"dsgvo-briefwerbung\"]DSGVO und Werbewiderspruch bei Briefwerbung[/ratgeber_link].

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Ab wann lohnt sich Kaltakquise per Brief?

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Stichhaltig wird eine Aussendung ab etwa 200 Briefen. Darunter bleibt das Ergebnis zu sehr vom Zufall abhängig, um daraus etwas über Zielgruppe und Text zu lernen.

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Wichtiger als die Menge ist der Wert eines neuen Kunden und der Umsatz, den er über die Jahre bringt. Bei einer Dienstleistung, einem Auftrag über mehrere tausend Euro oder einem Vertrag mit Laufzeit trägt ein einziger Neukunde die ganze Aktion. Bei Niedrigpreisprodukten sieht das anders aus. Wenn Ihr Produkt 2 € kostet, ist ein handgeschriebener Brief überdimensioniert. Hier raten wir von Kaltakquise per Brief ab.

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Auch bei sehr großen, unscharfen Verteilern ist der handgeschriebene Brief das falsche Werkzeug. Wer 20.000 Haushalte oder Firmen ohne Auswahl erreichen will, fährt mit gedruckter Werbepost günstiger. Die Handschrift entfaltet ihre Wirkung erst, wenn der Empfänger merkt, dass der Brief ihn persönlich meint.

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Gut geeignet ist der Brief für Vertrieb mit klar umrissener Zielgruppe: Geschäftsführer einer Branche in Ihrer Region, Einkäufer bestimmter Firmengrößen, Praxen, Kanzleien, Handwerksbetriebe. Je genauer Sie wissen, wen Sie anschreiben, desto persönlicher wird die Ansprache, und desto weniger Briefe brauchen Sie.

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Recherchieren Sie vor der Aussendung pro Firma den richtigen Menschen. Ein Brief an \"die Geschäftsleitung\" wirkt wie Massenpost, ein Brief an Frau Becker mit Bezug auf ihren letzten Messeauftritt nicht. Wer Unternehmer oder Entscheider direkt kontaktieren will, findet Namen und Funktion oft im Impressum, auf der Firmenseite oder in Branchenverzeichnissen.

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Planen Sie außerdem, wie Sie mit Rückmeldungen umgehen. Neue Kunden entstehen selten aus dem Brief allein, sondern aus dem Gespräch danach. Aus der Kaltakquise wird so eine Warmakquise, denn beim zweiten Kontakt kennen potenzielle Kunden Ihren Namen schon. Legen Sie vorher fest, wer Anrufe annimmt, wer nachfasst und wer Widersprüche in die Sperrliste einträgt. Wer auf Wunsch nicht mehr angeschrieben werden will, darf keine weitere Post bekommen, sonst würden Sie ihn belästigen.

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Erfolgreiche Kaltakquise: der Akquisebrief für Entscheider.

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Ein Akquisebrief klingt wie ein Brief und nicht wie ein Prospekt. Wer zu werblich schreibt, verspielt den Vorteil der Handschrift in den ersten zwei Zeilen.

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Wie Sie Länge und Aufbau im Detail festlegen, zeigt der Beitrag [ratgeber_link slug=\"akquisebrief-schreiben\"]Akquisebrief schreiben[/ratgeber_link]. Ein einzelner Brief ist selten das Ende. Ein Anruf ein paar Tage später hat eine ganz andere Ausgangslage, wenn der Empfänger Ihren Brief schon in der Hand hatte. Wie Sie Brief, Anruf und Mail sinnvoll takten, beschreibt der Beitrag zur [ratgeber_link slug=\"follow-up-sequenz-brief-anruf-mail\"]Follow-up-Sequenz[/ratgeber_link]. Für telefonische Kontaktaufnahme und Telefonakquise gelten dabei die Regeln aus der Tabelle oben.

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Was kostet Kaltakquise per Brief?

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Ein handgeschriebener Brief kostet bei uns ab [skrift_preis key=\"briefe\" ab=\"1\" brutto=\"1\"] pro Stück inkl. 19 % MwSt. Dazu kommen Umschlag und Porto, wenn wir für Sie versenden. Wir schreiben mit echtem Kugelschreiber, ab 1 Stück, und liefern zwischen Freigabe und Versand in 3 bis 5 Werktagen.

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Ihre Auflage rechnen Sie im Konfigurator auf der Seite zu handgeschriebenen Businessbriefen durch. Für eine kurze Erinnerung nach dem Brief eignet sich eine handgeschriebene Postkarte. Welche Posten im Einzelnen anfallen, steht im Beitrag [ratgeber_link slug=\"was-kosten-handgeschriebene-briefe\"]Was kosten handgeschriebene Briefe[/ratgeber_link].

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